Nadi- Sydney- Brisbane. Zwei Länder- Drei Flughäfen- Drei Zeitzonen

Meine erste Woche an der East Coast - Brisbane, Surfers Paradise, Noosa

Nadi- Sydney- Brisbane. Zwei Länder- Drei Flughäfen- Drei Zeitzonen.

Meine letzte Nacht in Nadi hab ich alleine im 16er Zimmer verbracht, weshalb es auch niemanden gestört hat, dass ich schon um kurz nach 5 aufgestanden bin und mich fertig gemacht habe. Frühstück gabs im Resort ab 6.30, was mir sehr entgegen kam und da es schon früh hell wird und es auch sonnig dabei war, kam es mir auch gar nicht so früh vor. Die Flüge sind eigentlich große Zwischenfälle verlaufen. Weil ich die meisten Filme schon kannte, hab ich auch mal das Kinderprogramm im Flieger angeschaut und bei der Musik waren auch einige der Songs dabei, die meine Kleine immer gehört hat und die ich entsprechend immer singen musste. Man hab ich mich gefreut diese Kinderlieder zu hören :D

In Brisbane angekommen war es ziemlich bewölkt, aber immerhin warm und leider musste ich feststellen, dass mein Koffer nun so sehr gelitten hatte, dass ich mir am nächsten Tag einen neuen kaufen musste und da war ich sehr froh darüber, dass es in Australien niemanden interessiert ob es Sonntag oder irgendein anderer Tag ist.

In Brisbane selbst habe ich tatsächlich nicht viel gemacht. Die Stadt angeguckt, viel Zeit im botanischen Garten verbracht und gelesen, während ich immer wieder die Kiwis und Lizards beobachtet habe, die dort rumgelaufen und geschwommen sind und die immer wieder neugierig um meine Beine herum geschlichen sind und mich erschreckt haben. Ich hab versucht so wenig Zeit wie möglich im Hostel zu verbringen, denn in meinem Zimmer hat niemand mit einander geredet oder war auch nur an nem Gespräch interessiert und es war warm, hat gemuffelt und es war das totale Chaos. Da war ich froh darüber, dass es am Montag schon weiter nach Surfers Paradise ging.

Über Facebook habe ich mich dort direkt für mittags mit Caro verabredet, die Au- Pair in Melbourne ist, aber grade eine Woche Urlaub in Surfers gemacht hat. Wir haben uns gut verstanden, viel gequatscht, sie hat mir etwas die Gegend gezeigt und wir hatten Lunch zusammen im Pancakes on the rock. Es war soooo unglaublich lecker. Leider war ihr Hostel etwas außerhalb, weswegen sie schon nachmittags mit dem Shuttle zurück musste. Als ich morgens angekommen bin konnte ich noch nicht einchecken, weswegen ich erst nachdem ich Caro verabschiedet hatte auf mein Zimmer konnte. 4er Zimmer mit eigenem Bad mit Dusche, Balkon, große Locker und sogar mit Fernseher und zum Whirlpool und zum Tennisplatz raus, das heißt es war nicht so laut wie in Brisbane, wo das Zimmer direkt über den beiden Clubs war und es bis 4.30 morgens von draußen laut war bis die netten, betrunkenen Leute ohne Rücksicht zu nehmen lautstark zurück ins Zimmer gekommen sind. Aber da brauch ich gar kein Geheimnis draus zu machen, dass mir Surfers Paradise insgesamt einfach so viel besser gefallen hat. Vorher dachte ich, dass es ja gar nicht schön dort aussieht mit den ganzen Hochhäusern direkt am Strand und ich wollte eigentlich nur wegen der Freizeitparks dort hin. Letztendlich bin ich von den Parks etwas enttäuscht und von der Stadt und vor allem auch dem Strand total beeindruckt J

Die Leute auf meinem Zimmer waren auch super, wir haben uns total gut verstanden und deswegen musste ich auch die Abende und meinen Tag im Sea world nicht alleine verbringen. Leider hat das Wetter nur bis Mittwochnachmittag mitgespielt. Danach hat es viel gewittert und geregnet, weshalb ich am Donnerstag auch nur kurz im Warner bros und leider gar nicht im wet n wild Park war. Aber trotz allem hab ich die Tage dort genossen.

Am Donnerstag gings mit dem Greyhound Bus weiter nach Noosa. Jeder hat mir erzählt, dass es da unglaublich schön sei. Ja, es ist ganz nett, aber ich würde es jetzt nicht so hypen. Ich finds nicht schlimm, dass es auch morgen schon wieder weiter nach Rainbow Beach geht. Aber auf meinem Zimmer sind zum Glück auch wieder einige nette Leute. Also eigentlich ist alleine reisen gar nicht so schlimm. Wenn man es drauf anlegt, findet man überall nette Leute und hier reisen einfach recht viele Backpacker alleine, weswegen sie dann unglaublich offen gegenüber anderen sind. Heute hab ich mir mit nem Schweizer etwas die Gegend angeguckt. Einfach ne Runde durch den Nationalpark wandern, entlang an Stränden und durch einen Wald, dem man angesehen hat, dass es da mal gebrannt hat. Ziemlich verkohlte Bäume, die zum Teil einfach die Rinde abgeworfen haben, aber trotzdem weiter wachsen als wäre nichts gewesen. Komplett schwarze kleine Palmen, aus denen aber oben wieder gründe Blätter kommen, das sah echt unglaublich aus.

Da ich nicht allzu oft wifi habe, weiss ich also nicht wann ich wieder was hochladen kann und wie das mit Fotos klappt kann ich auch noch nicht sagen, aber ich versuche euch auf dem Laufenden zu halten.

So viel dazu. Jetzt ist schon weitgehend alles gepackt, bzw der Koffer wieder aufgeräumt und morgen früh geht’s weiter. Gute Nacht.

 

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